41 TORE: DER „SCHWIBSER“ LÄSST RB LEIPZIGS TIMO WERNER HINTER SICH

23. August 2017

Martin Schwibs kickt in der Landesklasse beim HFC Colditz und sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Titel „Sachsen-Knipser der Saison“. Bei seiner Trefferquote werden Profis neidisch.

Colditz. Stürmer Martin Schwibs vom Landesklasse-Klub HFC Colditz ist vom Sächsischen Fußballverband (SFV) und dem LVZ-Sondermagazin „Fußball in Sachsen“ als „Sachsen-Knipser der Saison 2016/17“ ausgezeichnet worden. Der 28-Jährige kam mit 41 Toren in 27 Spielen auf den bemerkenswerten Schnitt von 1,52 Treffern pro Partie und setzte sich wie im Vorjahr durch. Er ließ dabei auch den erfolgreichsten deutschen Bundesliga-Torschützen, Timo Werner von RB Leipzig, klar hinter sich. Der Nationalstürmer kam mit 21 Treffern in 34 Spielen auf eine Quote von 0,62 und wurde 25. im Ranking.

Spielabsage verhindert neuen Rekord

Fast hätte der „Schwibser“ sich selbst übertroffen. Denn vor dem letzten Spieltag fehlte ihm noch ein Treffer, um sein Ergebnis aus der Vorsaison zu übertreffen. Bei dem Gegner, der bereits feststehende Absteiger Elbaue Torgau, wäre es gut möglich gewesen, dass der Stürmer nicht nur ein, sondern auch zwei oder drei Dinger versenkt hätte. Allein, die Torgauer traten nicht an. „Ganz schön unsportlich“, so Schwibs. Zum Titel des besten sächsischen Torschützen reichte es natürlich dennoch.

Hinter Schwibs folgten Markus Weise vom Hainsberger SV (1,00/28 Tore in 28 Spielen) und Christian Bettfür vom FSV Krostitz (0,93/28 in 30) auf den Plätzen zwei sowie drei. Den Siegerpokal übergab SFV-Präsident Hermann Winkler am Dienstagabend auf dem Sportplatz in Hausdorf. „So viele Tore schießt man nicht allein – da gehört eine tolle Mannschaft mit vielen Vorlagengebern dazu“, meinte Schwibs. Winkler sagte: „Vielleicht klappt es ja mit dem Hattrick als Sachsen-Knipser.“

Gewertet wurden alle Schützen aus sächsischen Vereinen von der Bundesliga bis hinunter zur siebten Liga. Kevin Prochaska von Blau-Weiß Leipzig und Maximilian Stöckmann von Lipsia Eutritzsch kamen mit jeweils 0,77 (23 Tore in 30 Spielen) gemeinsam auf Rang neun.

In Leipzig war einer noch besser

Am (inoffiziellen) Titel des besten Torjägers der Region Leipzig schrammte Schwibs übrigens knapp vorbei. Denn Benjamin Fraunholz vom SV Naunhof (Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land) durfte im Gegensatz zu seinem Konkurrenten am letzten Spieltag nochmal ran und erhöhte mit seinem Tor gegen Blau-Weiß Bennewitz sein Konto auf 42 Treffer.


Quelle Foto: Thomas Kube

Quelle Artikel: http://www.sportbuzzer.de/artikel/41-tore-der-schwibser-lasst-rb-leipzigs-timo-werner-hinter-sich/


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